Mit einer Foto- und Unterschriftenaktion protestieren Beschäftigte der BRK-Kreisverbände Kulmbach und Bayreuth gegen schlechtere Arbeitsbedingungen und Reallohnverlust. Hintergrund ist die dritte Verhandlungsrunde in den Tarifverhandlungen zwischen dem BRK und der Gewerkschaft ver.di heute. Ver.di kritisiert ein fehlendes verhandlungsfähiges Angebot sowie die geplante „Pufferstunde“, durch die Schichten über zwölf Stunden hinaus verlängert würden. 45-Stunden-Wochen seien nicht mehr zeitgemäß – beim Deutschen Roten Kreuz sei man da schon weiter. Eine weitere Aufweichung des Arbeitszeitgesetzes lehnt ver.di ab. Der Gesundheitsschutz der Beschäftigten bleibe dabei auf der Strecke. Ver.di fordert sieben Prozent mehr Lohn, mindestens 300 Euro zusätzlich als soziale Komponente, 200 Euro mehr für Auszubildende, einen freien Gesundheitstag sowie die Angleichung der Schicht- und Wechselschichtzulagen an den öffentlichen Dienst.