Mit einer Foto- und Unterschriftenaktion wenden sich Beschäftigte im BRK-Kreisverband Kulmbach gegen Verschlechterungen ihrer Arbeitsbedingungen und Reallohnverlust.
Hintergrund ist die dritte Verhandlungsrunde in den Tarifverhandlungen zwischen dem BRK als Arbeitgeber und der Gewerkschaft Verdi am Freitag. Die Gewerkschaft kritisiert, es gebe kein verhandlungsfähiges Angebot und mit der Einführung einer so genannten Pufferstunde würden die Schichten auf über 12 Stunden ausgedehnt.
Manuela Greim, Personalratsvorsitzende beim BRK Kreisverband Kulmbach meint, 45-Stunden-Wochen seien nicht mehr zeitgemäß, zum Beispiel beim Deutschen Roten Kreuz sei man da schon weiter.
Für ver.di ist eine weitere Aufweichung des Arbeitszeitgesetzes nicht hinnehmbar. Der Gesundheitsschutz der Beschäftigten bleibe dabei auf der Strecke.
Ver.di fordert sieben Prozent mehr Entgelt, einen Mindestbetrag von 300 Euro als soziale Komponente, 200 Euro mehr für Auszubildende sowie einen freien Gesundheitstag. Außerdem fordert die Gewerkschaft eine Angleichung an die Schicht- und Wechselschichtzulagen im öffentlichen Dienst.