Mit einer Foto- und Unterschriftenaktion protestieren Beschäftigte der BRK-Kreisverbände Kulmbach und Bayreuth gegen schlechtere Arbeitsbedingungen und Reallohnverlust.
Hintergrund ist die dritte Verhandlungsrunde in den Tarifverhandlungen zwischen dem BRK und der Gewerkschaft ver.di heute (27.03.). Ver.di kritisiert ein fehlendes verhandlungsfähiges Angebot bei gleichzeitig höheren Belastungen, wie zum Beispiel die geplante „Pufferstunde“, durch die Schichten über zwölf Stunden hinaus verlängert würden.
Neben der Frage nach dem Lohn bleibt auch die Arbeitszeit im Rettungsdienst ein zentraler Streitpunkt. Die Beschäftigten fordern Entlastung statt weiterer Verdichtung.
Ver.di fordert unter anderem eine Entgelterhöhung von 7 Prozent, mindestens jedoch 300 Euro monatlich, eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 200 Euro sowie eine Vorteilsregelung in Form eines freien Gesundheitstags.