Südthüringer Unternehmen und die Folgen des Iran-Kriegs

22. April 2026 , 10:45 Uhr

Die Iran-Krise trifft auch die Südthüringer Wirtschaft mit voller Wucht. Eine aktuelle Umfrage der Industrie- und Handelskammern zeigt: Steigende Energie-, Rohstoff- und Transportkosten belasten die Betriebe stärker als im Bundesdurchschnitt. Vor allem auch die energieintensiven Branchen, wie die Glasindustrie leiden. In Thüringen melden 76 Prozent der befragten Unternehmen höhere Energiekosten, zwei Drittel klagen über steigende Material- und Transportpreise. Fast jedes zweite Unternehmen hält sich bei Investitionen zurück – das bremst Wachstum und Jobs. Scharfe Kritik kommt aus der Wirtschaft an die Politik in Berlin. Statt Entlastung würden zusätzliche Belastungen entstehen, notwendige Reformen kämen zu spät. Die Forderung der Kammer: niedrigere Energiepreise, weniger Bürokratie und schnellere Entscheidungen – sonst droht sich die Krise weiter zu verschärfen.

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