Südthüringer Unternehmen und die Folgen des Iran-Kriegs

22. April 2026 , 10:45 Uhr

Die Iran-Krise trifft auch die Südthüringer Wirtschaft mit voller Wucht. Eine aktuelle Umfrage der Industrie- und Handelskammern zeigt: Steigende Energie-, Rohstoff- und Transportkosten belasten die Betriebe stärker als im Bundesdurchschnitt. Vor allem auch die energieintensiven Branchen, wie die Glasindustrie leiden. In Thüringen melden 76 Prozent der befragten Unternehmen höhere Energiekosten, zwei Drittel klagen über steigende Material- und Transportpreise. Fast jedes zweite Unternehmen hält sich bei Investitionen zurück – das bremst Wachstum und Jobs. Scharfe Kritik kommt aus der Wirtschaft an die Politik in Berlin. Statt Entlastung würden zusätzliche Belastungen entstehen, notwendige Reformen kämen zu spät. Die Forderung der Kammer: niedrigere Energiepreise, weniger Bürokratie und schnellere Entscheidungen – sonst droht sich die Krise weiter zu verschärfen.

Das könnte Dich auch interessieren

28.07.2026 Rauch- und Dampfverbot im Forchheimer Kellerwald Forchheim verschärft wegen der anhaltenden Hitze und Trockenheit die Regeln auf dem Annafest. Ab sofort gilt auf dem gesamten Festgelände ein Rauch- und Dampfverbot. Damit will die Stadt die hohe Waldbrandgefahr im Kellerwald eindämmen. Verboten sind neben Zigaretten auch E-Zigaretten, E-Shishas und andere Verdampfer. Ausnahmen gelten nur auf befestigten Wegen und in den ausgewiesenen Schankflächen 28.07.2026 Sancura-Park in Bamberg: Eröffnung des neuen Gesundheitszentrums verzögert sich Die Eröffnung des neuen Sancura-Parks auf dem Gelände der ehemaligen Lagardekaserne in Bamberg verschiebt sich weiter. Diana Weber aus der Nachrichtenredaktion: Wie der Fränkische Tag berichtet, sollte das rund 120 Millionen Euro teure Projekt mit Demenzzentrum, Ärztehaus und Parkhaus ursprünglich bereits Ende 2025 fertig sein. Jetzt sollen die ersten externen Mieter Ende November einziehen, die 28.07.2026   Mehr Rücksicht auf Feld- und Wirtschaftswegen!   Mehr Rücksicht auf Feld- und Wirtschaftswegen! Dafür wirbt der Bayerische Bauernverband jetzt in Untersiemau. Unter dem Motto „Rücksicht macht Wege breit“ wurden an stark genutzten Stellen Symbole auf den Asphalt gesprüht. Sie zeigen z.B. einen Traktorfahrer und Menschen mit ihrem Hund oder auf dem Rad. Darunter bedanken sich die Landwirte für die gegenseitige Rücksichtnahme. 28.07.2026 Vor der Sommerpause: Die Themen in den Räten von Marktredwitz und Regnitzlosau Vor den Sommerferien steht für einige Stadt- und Gemeinderäte in der Region noch ein bisschen Arbeit an: In Regnitzlosau tagt heute der Gemeinderat. Unter anderem spricht der Gemeinderat über den Haushalt und wie die Stellungnahme der Rechtsaufsicht aussieht. Zudem will das Gremium einen Beschluss zur länderübergreifenden Zusammenarbeit der Feuerwehren fassen. Und schließlich steht noch der