Südosteuropa stärker in den Blick nehmen – darum ging es bei einer Konferenz der IHK zu Coburg. Mehr als 70 Teilnehmer aus Wirtschaft, Diplomatie, Auslandshandelskammern und Institutionen diskutierten über neue Partnerschaften mit Rumänien, Bulgarien und Moldau. Hintergrund sind veränderte internationale Rahmenbedingungen, fragile Lieferketten und der Wunsch vieler Unternehmen, sich breiter aufzustellen. IHK-Präsident Dr. Andreas Engel betonte, Internationalisierung sei heute nicht mehr nur Export, sondern ein wichtiger Teil unternehmerischer Widerstandsfähigkeit. Für den Coburger Wirtschaftsraum mit seinen starken Branchen wie Automotive, Maschinenbau, Elektrotechnik, Kunststoffverarbeitung und Logistik sei das besonders wichtig. Rumänien, Bulgarien und Moldau könnten für Coburger Unternehmen deshalb wichtige Partner für neue Märkte, stabilere Lieferketten und zusätzliche Wachstumschancen sein.