Die Regierung von Oberfranken sucht alte Apfel- und Birnbäume mit unbekannten oder besonderen Sorten. Interessant sind vor allem Bäume, die mindestens 70 Jahre alt sind, außergewöhnliche Früchte tragen oder zum Beispiel Hitze besonders gut vertragen. Hintergrund: Viele alte Sorten verschwinden, weil ihre Bäume langsam ihr Lebensende erreichen. Im 19. Jahrhundert gab es in Bayern über 2.000 verschiedene Sorten – allein beim Apfel. Davon findet man heute noch 700.
Wer in seiner Gemeinde solche Bäume kennt, wird gebeten, diese bis Mitte September per E-Mail mit Foto und Angabe des Standorts der Streuobstberaterin Amrei Schindelmann zu melden: amrei.schindelmann@lra-bt.bayern.de. Die Sorten der gemeldeten Obstbäume werden anschließend gesammelt bestimmt und über die Ergebnisse wird informiert.
tb