Bei der Aktion „Stunde der Wintervögel“ haben dieses Jahr gut 600 Menschen in Stadt und Landkreis Coburg Vögel in ihrem Garten oder auf dem Balkon gezählt. Während es mehr Teilnehmer waren, ist die Zahl der gezählten Vögel zurückgegangen. Wie LBV und Nabu mitteilten, wurden im Schnitt nur 25 Tiere innerhalb einer Stunde registriert – fast zehn weniger als letztes Jahr. Damit liegt das Coburger Land zum ersten Mal unter dem bayerischen Schnitt. Besonders stark sind dabei Haus- und Feldsperling sowie die Amsel zurückgegangen. Am häufigsten gezählte wurde dennoch der Haussperling, gefolgt von der Kohlmeise. Sorgenkind bleibt der Feldsperling, der in der Region deutlich seltener gesichtet wird als im restlichen Bayern.