Stromkonzern macht in Tierzucht: Tennet züchtet den Feldhamster nach

11. Oktober 2024 , 06:09 Uhr

Wer bei uns das Licht einschaltet, oder das Handy auflädt, bezieht seinen Strom mit höchster Wahrscheinlichkeit von Tennet. Das niederländische Unternehmen mit  deutscher Zentrale in Bayreuth betreibt den Großteil unserer Stromnetze – und züchtet jetzt Hamster.

RP-Reporterin Lisa Grießhammer, wie kommt das?

Dass der Feldhamster vom Aussterben bedroht ist, wissen viele. Durch die intensive Landnutzung des Menschen verschwindet sein Lebensraum. Tennet baut den SüdOst- und den Südlink, zwei riesige Starkstromleitungen von Nord- nach Süddeutschland. Mit der Hamsterzucht will das Unternehmen nicht nur sein Image aufpolieren, für große Bauprojekte werden immer auch Ausgleichsmaßnahmen für die Natur gefordert. Tennet arbeitet mit dem Zoo in Hannover zusammen, dort züchtet man den Feldhamster jetzt nach und will ihn dann später auf geschützten Flächen wieder auswildern.

Das könnte Dich auch interessieren

19.09.2026 Protestaktionen Bundesweit am Montag: auch bei Bosch Bamberg Bei Bosch sind für Montag (21.9.) bundesweite Protestaktionen geplant – auch am Standort Bamberg. Der Gesamtbetriebsrat der Mobility-Sparte will damit auf die schwierige Lage der deutschen Autoindustrie aufmerksam machen. Die Arbeitnehmervertretung fordert stärkere deutsche und europäische Standorte, klarere „Made in EU“-Regeln und bessere Wettbewerbsbedingungen gegenüber China und den USA. In Bamberg sollen sich die Beschäftigten 19.09.2026 Bädersanierung in Münchberg: Machbarkeitsstudie für Frei- und Hallenbad Viele Münchbergerinnen und Münchberger haben dort Schwimmen gelernt und ihre Jugend verbracht – das sagt Bürgermeister Christian Zuber über das Münchberger Freibad. Dank des heißen Sommers waren dort heuer deutlich mehr Menschen schwimmen. Zusammen mit ihren Stadtwerken möchte die Stadt ihre beiden Bäder – also auch das Hallenbad – zukunftsfähig machen. Dafür ist eine Machbarkeitsstudie 19.09.2026 "Train the trainer": Schulungskonzept für ganz Bayern aus dem Fichtelgebirge Ein Schulungskonzept für den Katastrophenschutz – made im Fichtelgebirge. Das soll bald ganz Bayern zu Gute kommen. Der Landkreis Wunsiedel hat gemeinsam mit der Bayerischen Verwaltungsschule das „Train the Trainer“-Programm entwickelt, um Multiplikatoren für Krisensituationen auszubilden. Das sind Personen, die ihr Wissen gezielt weitergeben. In dem Fall: Was im Ernstfall zu tun ist und wie 19.09.2026 Sport am Wochenende: Fußball, Handball & Ringen Mit breiter Brust geht die SpVgg Bayern Hof in das heutige Bayernliga-Heimspiel. Gegen den SSV Jahn Regensburg 2 wollen die Hofer ihre gute Serie ausbauen. Aus den letzten fünf Spielen gab es für die Hofer Bayern zehn von möglichen 15 Punkten, aber auch der Gegner aus der Oberpfalz kommt mit vier Siegen in Folge nach