Die Stadtwerke Bayreuth haben am Dienstagmittag einen größeren Stromausfall im westlichen Stadtgebiet schnell behoben. Die Störung war um 12:40 Uhr aufgetreten. Bereits um 12:52 Uhr konnten die Stadtwerke die Stromversorgung wiederherstellen. Seitdem haben alle betroffenen Haushalte wieder Strom.
Nach ersten Erkenntnissen lag die Ursache der Störung nicht im Bayreuther Stromnetz, sondern im vorgelagerten Netz des Bayernwerks. In der Folge löste ein Schutzschalter im Schalthaus Glocke der Stadtwerke Bayreuth aus. Dieses Schalthaus versorgt rund ein Drittel Bayreuths mit Strom. „Eine Störung in dieser Größenordnung ist außergewöhnlich. Umso wichtiger war, dass unsere Netzleitstelle den Fehler sehr schnell eingrenzen konnte und die vorgesehenen Abläufe sofort gegriffen haben“, sagt Stadtwerke-Sprecher Jan Koch.
Die Stadtwerke Bayreuth konnten die betroffenen Haushalte über einen anderen Weg wieder mit Strom versorgen. Möglich war das, weil das Bayreuther Stromnetz so aufgebaut ist, dass bei Störungen auf andere Verbindungen ausgewichen werden kann. In diesem Fall stellten die Fachleute der Stadtwerke die Versorgung über das Schalthaus Mitte wieder her. Die notwendigen Schritte konnten sie direkt aus der Netzleitstelle heraus aus der Ferne einleiten. Die Umschaltung erfolgte in Abstimmung mit dem Bayernwerk als vorgelagertem Netzbetreiber. Das war notwendig, weil über das Schalthaus Mitte vorübergehend deutlich mehr Strom aufgenommen und weiterverteilt wird als im Normalbetrieb.
red