Bei Schnee und Glätte müssen wir dafür sorgen, dass die Gehwege sicher sind. Neben einer Räum- gibt es auch eine Streupflicht, der die Anwohner bei diesen Temperaturen nachkommen müssen. Vor allem morgens und abends ist es glatt auf den Straßen. Viele behelfen sich dann gerne mit Streusalz. Der Natur tut das aber nicht gut, sagt Euroherz-Wetter- und Waldexperte Christian König:
Weil bei Tauwetter dann natürlich dieses Chlorid von dem Streusalz in den Boden einsickert und an den Bäumen Schäden an den Kronen verursachen kann. Nekrotisch werden dann die Blätter, also rostrot, verschrumpelt. Auf Dauer können dann die Kronen wesentlich weniger Blätter haben. Also es ist Stress für die Bäume.“
Ideale Alternativen gibt es nicht, Splitt oder Sand können aber auch gegen die Glätte helfen. In vielen Kommunen wie Hof oder Plauen ist Streusalz aus Naturschutzgründen ohnehin nur bei besonders extremem Glatteis auf Gehwegen erlaubt.