In den drei Kommunen im Landkreis Kulmbach, in denen heute Stichwahlen durchgeführt worden sind, war es zweimal eine sehr knappe Entscheidung.
Cornelia Wehner, SPD hat gegen den parteilosen Markus Weigel in Untersteinach 15 Stimmen mehr geholt.
Ich war im Wahllokal hab die Auszählung mitgekriegt… . Das Motto war ja Sieg oder Niederlage und jetzt habe ich einen spektakulären Sieg. Ich fühle mich wie jetzt beginnt ein neues Leben, keine Ahnung, ich bin völlig fertig. Von mir fällt jetzt eine Last, ich konnte das überhaupt nicht beschreiben.
Rainer Strobel (FW) ist neuer Neudrossenfelder Bürgermeister. Er hat sich klar mit 58,8 Prozent gegen Bürgermeister Harald Hübner durchgesetzt.
Ja, ich freue mich auch total, dass das Ergebnis jetzt so klar ausgefallen ist. Das gibt mir natürlich nochmals zusätzliche Kraft für die anstehenden Aufgaben. Da freue ich mich total. Ja, vielen Dank an die Wähler in der Neudrossenfeld. Wir sind in Brücklein, da stamme ich ja her. Das ist ja mein, meine Heimat, das Dorf, da bin ich ja groß geworden. Das geht ja jetzt doch recht schnell, weil Anfang Mai, 1. Mai ist ja dann glaube ich der Termin und dann wird angepackt.
Peter Sandler-Schiffauer (CSU)hat in Kupferberg mit 51,3 Prozent der Stimmen die Stichwahl gewonnen. Er hatte noch nie ein politische Samt, sagt er selbst:
Ich war erst auf der Verliererseite, weil das erste Wahllokal das ausgezählt hatte, war die Urnenwahl und da war ich mit 8 Stimmen zurückgelegen und jetzt bei der Briefwahl hat sich herauskristallisiert, dass ich im Endeffekt mit 16 Stimmen gewonnen habe. Ich habe es gehofft. Jetzt wird gefeiert heute und morgen früh habe ich einen ersten Termin im Rathaus. Ich bin ja ein völlig unbeschriebenes Blatt, was die Politik betrifft, also ich werde schon einiges vorher mir aneignen müssen, sage ich jetzt einfach mal. Ich war noch nie in einem politischen Amt, war noch nie in einem Gemeinderat, Stadtrat oder dergleichen. Ich bin also vom Banker, zum Gastwirt, zum Bürgermeister.