Es geht um gepanschten Diesel und einen Steuerschaden von rund 44 Millionen Euro: Im sogenannten Diesel-Skandal am Landgericht Hof ist eines der Verfahren in die finale Phase gestartet. Verantworten muss sich dabei der Kopf der Steuerhinterzieher. Er soll den unversteuerten und minderwertigen Kraftstoff unter anderem an einen Mineralölhändler aus Schwarzenbach an der Saale verkauft haben. Die Staatsanwaltschaft ist der Ansicht, dass sich der Vorwurf der Steuerhinterziehung größtenteils bestätigt hat. Sie fordert deshalb eine Gefängnisstrafe von sechseinhalb Jahren. Der Verteidiger bewertet die Taten am Anfang nur als Beihilfe und fordert eine geringere Strafe. Das Urteil soll heute in einer Woche, am 31. August fallen.
red