Regierungspräsident Florian Luderschmid hat das Berufliche Schulzentrum in Kulmbach besucht und dabei die Bedeutung der beruflichen Bildung betont. Die Berufsschule sei das „Rückgrat unserer Wirtschaft“ und ein wichtiger Schlüssel für die Herausforderungen der Zukunft.
Das BSZ Kulmbach spielt mit seinen sechs Schulen eine zentrale Rolle in der oberfränkischen Bildungslandschaft. Hier werden Fachkräfte für zahlreiche Zukunftsberufe ausgebildet.
Bei einem Rundgang besichtigte Luderschmid unter anderem die Lehrbrauerei, das Robotiklabor und das Kompetenzzentrum für Bautechnik an der Kulmbach Berufsschule. Hier gibt es eine moderne Ausstattung, die eine praxisnahe Ausbildung in vielen Bereichen ermöglicht.
Insgesamt werden an den oberfränkischen Berufsschulen rund 19.000 Schülerinnen und Schüler in mehr als 160 Berufen ausgebildet.
Zum Abschluss des Besuchs fanden die Nachwuchswettbewerbe „Bierwerk“ und „Fleischerswerk“ statt.
Auszubildende präsentierten dabei eigene Bierkreationen und innovative Bratwurstvarianten.
Eine Fachjury bewertete die Produkte nach hohen Qualitätsstandards.
Der Besuch markiert den Auftakt einer Informationsreihe zur Stärkung der beruflichen Bildung in Oberfranken.
Bild: Alexander Battistella, Schulleiter BSZ Kulmbach (links), Bertram Unger, stv. Schulleiter BSZ Kulmbach (2. von rechts) und Marco Scherl, Fachbetreuer Ernährungsabteilung BSZ Kulmbach (rechts), zeigen Regierungspräsident von Oberfranken Florian Luderschmid (2. von links) die 80-Liter-Braukessel, mit denen die jungen angehenden Brauerinnen und Brauer in der Berufsschule Brauversuche unternehmen.