Beim Kamingespräch des FADZ-Wirtschaftsverbandes (Forschungs- und Anwendungszentrum für Digitale Zukunftstechnologien) in Lichtenfels hat Landrat Christian Meißner für mehr Selbstbewusstsein in der Region geworben. Viele Unternehmen seien hervorragend aufgestellt und teilweise sogar auf dem Weltmarkt erfolgreich.
Meißner betonte, auch der Landkreis Lichtenfels spüre den Strukturwandel – unter anderem im E-Commerce, in der Automobil- und Polstermöbelindustrie. Er setzt auf mehr Austausch zwischen Politik und Unternehmen. Handlungsbedarf sieht der Lichtenfelser Landrat bei den Themen Bürokratie und knappe öffentliche Kassen und beim Fachkräftemangel.
Als Pluspunkte nannte Meißner bezahlbaren Wohnraum, gute Infrastruktur und einen inzwischen leistungsfähigen ÖPNV. Beispiele wie der Batteriestandort von Moll in Lichtenfels zeigten, was durch gemeinsames Handeln möglich sei.
FADZ-Chef Andreas Poth betonte: Wer miteinander rede und die Sichtweise des anderen verstehe, könne leichter gemeinsame Lösungen finden.
Landrat Meißners Wunsch: Bei der Entwicklung des Landkreises sollten alle mitdenken und die Stärken der Region nach außen tragen.