Tanken ist immer teurer: Seit Beginn des Iran-Kriegs ziehen die Preise für Diesel und Benzin spürbar an. Besonders betroffen sind Pendler, die auf das Auto angewiesen sind und nicht einfach auf Bus oder Bahn umsteigen können. Der Hauptgeschäftsführer der IHK für Oberfranken Bayreuth Wolfram Brehm:
Derjenige, der auf sein Auto angewiesen ist, um zum Arbeitsplatz zu kommen, der wird das Auto nutzen müssen. Insbesondere dann, wenn es keine Möglichkeiten zum mobilen Arbeiten gibt, zum Homeoffice gibt. Produktionsmitarbeiter in der Firma, die müssen letztlich den Fahrweg in Kauf nehmen. Wenn wir dann keine Möglichkeit haben, etwa Fahrgemeinschaften zu bilden oder auf ein anderes Verkehrsmittel umzusteigen, dann wird es schwierig beim Ausweichen.“
Die steigenden Spritpreise könnten auch weitere Folgen haben: Laut IHK drohen steigende Kosten nicht nur für Unternehmen, sondern auch für Verbraucher – die Inflation könnte weiter anziehen. Der Umstieg auf andere Energieträger hat deshalb für die Wirtschaft immer mehr Priorität.