Die stark schwankenden Dieselpreise im Zuge des Iran-Konflikts sorgen weiter für Diskussionen. Die oberfränkische Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner fordert deshalb Konsequenzen und spricht von einer ungerechtfertigten Belastung für Verbraucher und Unternehmen.
Gemeinsam mit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und der SPD wurde bereits Anfang März eine Task-Force eingesetzt, die sich mit der Entwicklung der Kraftstoffpreise beschäftigt.
Zeulner kritisiert vor allem deutliche Preisunterschiede bei Kraftstoffen, obwohl sie teilweise aus derselben Raffinerie stammen. Das sei für viele Bürgerinnen und Bürger nicht nachvollziehbar – gerade im ländlichen Raum, wo viele Menschen auf das Auto angewiesen seien.
In der kommenden Woche soll die Task-Force erneut zusammenkommen. Dann wollen Vertreter der Mineralölkonzerne und das Bundeskartellamt über die Preisentwicklung beraten. Nach Ansicht Zeulners müsse die Behörde prüfen, ob Unternehmen die aktuelle Lage ausnutzen. In bestimmten Fällen könne das Kartellamt auch mit Strafzahlungen eingreifen.
Als mögliches Vorbild nennt Zeulner zudem das sogenannte Österreich-Modell. Dort dürfen Tankstellen ihre Preise nur einmal täglich erhöhen.