Nach Photovoltaik und Windkraft baut die Gemeinde Speichersodrf jetzt auch ihr eigenes Nahwärmenetz weiter aus. Herzstück ist eine neue Heizzentrale, die mit Hackschnitzeln arbeitet und insgesamt 1,8 Megawatt Leistung bringt. Angeschlossen werden nach und nach Wohnhäuser sowie kommunale Gebäude rund um Hauptstraße, Birkenweg, Unteren und Oberen Markt bis hin zum Seniorenheim. Das steht im aktuellen Gemeindebrief. Rund fünf Millionen Euro hat die kommunale Bioenergie-Gesellschaft investiert, 40 Prozent davon kommen als Förderung vom Bund. Nach Angaben der Gemeinde werden damit künftig rund drei Viertel der Heizenergie für kommunale Gebäude regenerativ erzeugt. Am 25. September um 10 Uhr wird die neue Heizzentrale offiziell eingeweiht.
tb