Die SPD will reiche Erben stärker besteuern. Für Unternehmen soll es einen neuen Freibetrag von fünf Millionen Euro geben. Darunter liegende kleine und viele mittlere Unternehmen sollen steuerfrei übertragen werden können. Der hochfränkische Bundestagsabgeordnete Heiko Hain von der CSU reagiert darauf ablehnend. Das Konzept der SPD gefährde Arbeitsplätze, Wohlstand und die Strukturen im ländlichen Raum. In der aktuellen wirtschaftlichen Lage seien nicht Steuererhöhungen, sondern Steuersenkungen der richtige Weg. Hain ist der Meinung, dass die Vorschläge der SPD den familiengeführten Mittelstand zusätzlich belastet und die Unternehmen dadurch ins Ausland gehen müssten. Außerdem steht noch eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Erbschaftssteuer aus. Die will Hain abwarten.