Vor dem Amtsgericht Sonneberg hat sich der AfD-Stadtrat Alexander Escher verantworten müssen. Ihm wird vorgeworfen, Ende 2022 in zwei Gaststätten verfassungswidrige Parolen („Sieg heil“) gerufen zu haben. Nach der Verlesung der Anklage wies der Angeklagte die Vorwürfe zurück. Ursprünglich war nur ein Prozesstag angesetzt. Die Verhandlung konnte jedoch nicht abgeschlossen werden, weil eine zentrale Belastungszeugin nicht erschienen ist. Sie war unter einer alten Adresse geladen worden; dem Gericht war die neue Anschrift nicht bekannt. Da es sich um eine wesentliche Zeugin handelt, wurden auch die übrigen sechs geladenen Zeugen wieder entlassen. Der Prozess wurde vertagt. Neuer Termin ist der 16. März um 9 Uhr.