In Folge des Iran-Krieges sind die Spritpreise in Deutschland massiv gestiegen. Das neue Gesetz, wonach die Preise an den Tankstellen nur noch einmal am Tag erhöht werden dürfen, hat nicht den erwünschten Erfolg gebracht. In einer Sondersitzung in Berlin sind jetzt Forderungen nach weiteren Maßnahmen zur Entlastung der Verbraucher auf den Tisch gekommen.
Dazu die Bayreuther Bundestagsabgeordnete Silke Launert:
Wir haben nochmal Druck gemacht auf die Wirtschaftsministerin. Es ist alles Mögliche zur Sprache gekommen, unter anderem natürlich eine Steuersenkung und vor allem auch die Reduktion der CO2-Abgabe.
Auch über einen Tankrabatt wie zu Beginn des Krieges in der Ukraine sei gesprochen worden. Das ergebe aber nur Sinn, wenn der Rabatt auch vollständig von den Händlern und Konzernen weitergegeben werde, sagt Launert. Unterdessen greife das Kartellamt seit einigen Tagen auch erfolgreich gegen missbräuchlichen Preiserhöhungen an den Zapfsäuen durch.
mso