Der Sommer 2026 war laut Deutschem Wetterdienst der zweitheißeste seit Beginn der Aufzeichnungen. Das bekommen auch die Landwirte in der Region zu spüren. Martin Müller vom Biogas- und Landwirtschaftsbetrieb Müller in Altendorf im Kreis Bamberg rechnet mit 25 bis 30 Prozent weniger Ernte:
„Es hat regional unterschiedlich geregnet. Wenn man Glück hat, ist man dabei gewesen. Wenn man Pech hat, hat man nichts bekommen.“
Besonders der Mais leidet unter der Trockenheit. Durch die Hitze vertrocknen die Narbenfäden, die Befruchtung bleibt aus. Viele Betriebe können noch auf Vorräte aus dem vergangenen Jahr zurückgreifen. Bei anderen wird das Futter knapp – vor allem Weidehalter müssen teilweise ihre Tierbestände verkleinern.
Zusätzlich belasten hohe Energiekosten sowie niedrige Preise und Erträge die Landwirte. Müller fordert deshalb mehr politische Unterstützung für die Branche.