Söder und Co. machen sich stark für's Lokalradio

19. März 2026 , 16:50 Uhr

Es ist ein Event, das zeigt, Privatradio hat Zukunft. Heute (19.03.) war in München im Bayerischen Landtag der Parlamentarische Privatradio-Tag. Mit dabei Ministerpäsident Markus Söder und auch unsere Bayreuther Landtagsabgeordneten Franc Dierl, Stefan Frühbeißer und Tim Pargent. Wir haben sie gefragt: was ist für sie Lokalradio?

von der CSU, Franc Dierl:

Lokalradio ist für mich einfach der Beginn des Tages. Lokalradio bedeutet Heimat und bedeutet ein Stück weit, dass ich die Menschen höre, die vertrauten Stimmen und das ist für mich ganz, ganz wichtig.

von den Freien Wählern, Stefan Frühbeißer:

Ja, weil Lokalradio einfach die Möglichkeit hat, direkt Nachrichten, die vor Ort passieren, die die Menschen vor Ort interessieren, entsprechend rüber zu bringen und das vielleicht auch als Personen, die authentisch sind, wo jeder weiß, ja der kommt aus dem Ort oder der kommt aus der Nähe, er kennt die Leute, er kennt die Situation, er kennt die Umstände, um was es geht.

von den Grünen, Tim Pargent:

Lokalradio ist für mich, wenn ich früh im Bad das Radio anmache und es losgeht und ich versorgt werde mit den Informationen aus der Region und guter Musik.

Die klare Message dieses Tages: das Privatradio stärken und die Vielfalt der Radiosender sichern. Der Landtag hat dazu einige Ziele formuliert: das Landesmedienrecht modernisieren, Wettbewerbsnachteile beenden, technologieoffene Medienförderung sichern, faire Plattformregelung und Marktverzerrung im dualen System vermeiden.

4,123 Millionen Menschen hören täglich Radio in Bayern. Und das ganz schön lange: die Hörerinnen und Hörer schalten zirka drei Stunden pro Tag ein.

tb

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