Gerade an heißen Tagen kann Wassertreten für schnelle Erfrischung sorgen – und dafür braucht es nicht einmal eine Kneippanlage.
Johanna Enache-Wigger, Vorsitzende des Kneipp-Vereins Bad Berneck und Umgebung und ausgebildete Kneippbademeisterin, setzt zu Hause auf eine ganz einfache Lösung:
Und zwar lasse ich mir so einen großen schwarzen Kübel mit kalten Wasser ein. Ich trete gerne am Abend Wasser, weil das unheimlich das vegetative Nervensystem beruhigt. Man kommt schön runter und man kann wunderbar schlafen.
Im Wasser bleibt man nur so lange, bis ein deutlicher Kältereiz beziehungsweise „Kälteschmerz“ einsetzt – wie schnell das geht, hängt von der Wassertemperatur ab.
Enache-Wigger macht das Wassertreten nach eigener Aussage fast jeden Abend.
Praktisch und wassersparend: Am nächsten Tag nutzt sie das Wasser aus dem Kübel zum Blumengießen, bevor am Abend wieder frisches kaltes Wasser eingefüllt wird.
So lässt sich die Kneipp-Abkühlung bei Sommerhitze unkompliziert in den eigenen Garten oder auf die Terrasse holen.
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