Silvesternacht in Oberfranken: Überwiegend ruhig - tragischer tödlicher Unfall mit zwei jungen Polizeibeamten

01. Januar 2026 , 18:24 Uhr

Die Silvesternacht in Oberfranken verlief überwiegend ruhig, obwohl die Polizei 338 Einsätze bewältigen musste. Ein tragischer Verkehrsunfall bei Selbitz überschattete jedoch die Feierlichkeiten:

Auf einer Streifenfahrt in der Silvesternacht gegen 3.00 Uhr morgens geriet auf der B173 bei Selbitz im Landkreis Hof ein Streifenwagen der PI Naila auf die Gegenfahrbahn und prallte mit einem Geländewagen zusammen.
Durch den Aufprall wurde der Streifenwagen stark beschädigt. Der 25-jährige Beifahrer im Polizeiwagen starb noch an der Unfallstelle. Der 20-jährige Fahrer des Streifenwagens wurde im Fahrzeug eingeklemmt und durch die Feuerwehr befreit. Sowohl er als auch der 42-jährige Fahrer des Geländewagens erlitten schwere Verletzungen und wurden ins Krankenhaus gebracht.

Insgesamt ereigneten sich in der Silvesternacht in Oberfranken 17 Verkehrsunfälle. Der Gesamtschaden wird auf rund 200.000 Euro geschätzt.

In Dorgendorf im Landkreis Bamberg brannte eine Scheune nieder, was einen Schaden von etwa 100.000 Euro verursachte. Insgesamt wurden 28 Sachbeschädigungen und 26 Körperverletzungsdelikte registriert, darunter Vorfälle mit illegalen Böllern. Trotz dieser Vorfälle konnte die Mehrheit der Oberfranken friedlich ins neue Jahr starten.

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