Mit einem Festgottesdienst in der Wallfahrtsbasilika Vierzehnheiligen ist die diesjährige Wallfahrts- und Pilgersaison eröffnet worden. „Hab Mut, steh auf“ lautet diesmal das Motto der Wallfahrten im Erzbistum Bamberg. Wir haben Pilgerer nach ihrer Motivation gefragt:
Was Pilgern mit mir macht, ist eigentlich Abschalten vom Alltag, vom Stress. Beim Wallfahren kann ich herunterkommen, beim Wallfahren kann ich zu mir selbst kommen. Die Wallfahrt selbst macht den Kopf frei. Man spürt dann, wenn man ankommt, dass man richtig auch was geleistet hat, körperlich geleistet hat. Es mag mich zu einem anderen Menschen, dass ich manche Dinge jetzt anders beurteile.
in Oberfranken pilgern die Menschen nach „Vierzehnheiligen“ am Obermain, „Gößweinstein“ im Landkreis Forchheim oder nach „Marienweiher“ im Landkreis Kulmbach.
Wobei Marienweiher im Frankenwald einer der ältesten und bedeutendsten Marienwallfahrtsorte Deutschlands ist. Die Saison erstreckt sich traditionell von Mai bis Oktober, im Jahr kommen rund 8.000 Pilger nach Marienweiher, zu Pfingsten zum Beispiel traditionelle Fußwallfahrten mit teils 200 Kilometer Fußweg.
Die Wallfahrtskirche trägt seit 1993 den Ehrentitel einer päpstlichen Basilika, basilica minor.