Die Selber Wölfe haben ihren Widerspruch im Streit um ein aberkanntes Tor zwar zurückgezogen, zeigen sich aber weiter enttäuscht vom Deutscher Eishockey-Bund.
Wie berichtet, wurde im Eishockey-Oberliga-Spiel beim Deggendorfer SC am 30. Januar ein regulärer Treffer nach Videoprüfung nicht anerkannt. Laut DEB konnte die Szene aus technischen Gründen nicht korrekt angezeigt werden. Die Wölfe hatten Protest eingelegt, um eine transparente Aufarbeitung zu erreichen. Im Verfahren vor dem DEB-Spielgericht wurde dem Klub jedoch wegen geringer Erfolgsaussichten und möglicher Kosten geraten, den Antrag zurückzuziehen. Eine angekündigte öffentliche Stellungnahme blieb anschließend aus, von der Einstellung des Verfahrens erfuhr der Verein zunächst aus der Presse. Die Wölfe kritisieren mangelnde Transparenz, unzureichende Kommunikation und unterschiedliche technische Standards beim Videobeweis. Der Klub fordert eine umfassende Aufarbeitung sowie einheitliche Technik und bessere Abschirmung der Schiedsrichter sowie regelmäßige Schulungen der Unparteiischen im Umgang mit dem Videobeweis.