Ein immer wiederkehrendes Problem: Hochwasser rund um den Weißen Main. Wie können sich die Kommunen in Zukunft besser davor schützen? Das zeigt jetzt eine sogenannte Gefährdungsbetrachtung, die die Kommunen Bad Berneck, Bindlach, Goldkronach, Harsdorf, Himmelkron, Trebgast und viele weitere in Auftrag gegeben haben. Das Projekt entstand aus der interkommunalen Zusammenarbeit der ILE Fränkisches Markgrafen- und Bischofsland. Für das gesamte Gebiet gibt es jetzt ein Niederschlag-Abfluss-Modell und ein Hochwasserschutzkonzept mit zwei Varianten. Die erste sieht vor, acht Hochwasserrückhaltebecken in dem Gebiet zu bauen. Die andere setzt auf technische Maßnahmen, wie Deiche und Gewässerausbauten im direkten Siedlungsbereich. Bei Variante zwei liegen die geschätzten Kosten mit rund 21 Millionen Euro bei nicht einmal der Hälfte von Variante eins. Für künftige Siedlungen in dem Gebiet werden versickerungsfähige Beläge, Dachbegrünungen oder auch Zisternen empfohlen.
red