Die dunkle Jahreszeit hat begonnen und deshalb warnt die oberfränkische Polizei vor Einbrechern. Passend zum bundesweiten Tag des Einbruchschutzes am Sonntag (25.10). Denn Einbrecher nutzen gerne die frühe Dunkelheit aus. Im vergangenen Jahr wurden etwa 283 Wohnungseinbrüche bei der Polizei gemeldet. Für dieses Jahr zeichnet sich bislang ein Rückgang ab. Trotzdem rät die Polizei, Haustüren immer abzuschließen und Fenster auch bei kurzer Abwesenheit nicht gekippt zu lassen. Wer sein Zuhause zusätzlich absichern möchte, kann sich kostenlos bei der Polizei beraten lassen. Für neue Sicherheitstechnik gibt es außerdem zinsgünstige Kredite der KfW.
Alle Tipps der Polizei:
Neben technischen Maßnahmen spielt das eigene Verhalten eine entscheidende Rolle. Die Polizei empfiehlt:
Förderung durch die KfW nutzen
Für alle, die ihre Sicherheit verbessern möchten, bietet die KfW eine attraktive Förderung an. Mit dem Kredit „Altersgerecht Umbauen“ stehen pro Wohneinheit bis zu 50.000 Euro zinsgünstig zur Verfügung – unabhängig vom Alter. Eigentümer und Mieter können die Förderung gleichermaßen nutzen. Förderfähig sind beispielsweise Nachrüstungen von Türen und Fenstern. Auch Alarmanlagen oder andere Sicherheitstechnik können mit dem Kredit finanziert werden.
Wichtig ist, dass die Maßnahmen von einem Fachunternehmen durchgeführt werden und bestimmte technische Mindestanforderungen erfüllen. Nach einer ersten Beratung bei der Polizei zum Einbruchschutz und der Planung des eigenen Vorhabens sollte zunächst ein Termin bei einer beliebigen Bank vereinbart werden. Diese Bank beantragt den Kredit bei der KfW. Sobald die Zusage für den Kredit vorliegt, dürfen die Maßnahmen umgesetzt und ein Fachunternehmen mit der Installation beauftragt werden. Nach Abschluss der Arbeiten legen Eigentümer oder Mieter ihrer Bank einen Nachweis der fachgerechten Installation vor.