Beim Schulzentrum Rosenbühl hatte sich der Hofer Stadtrat ja für einen Neubau entschieden. Wegen leerer Kassen steht aktuell aber in Frage, wie und in welcher Reihenfolge das Millionenprojekt realisiert werden kann. Denn zum Schulzentrum gehört ein Hallenbad, bei dem schon dringend Handlungsbedarf besteht. Die SPD-Stadtratsfraktion setzt auf neue Wege. Sie bittet die Stadtverwaltung darum, ein neues Modell zu prüfen:
Das nennt sich PPP – das steht für Public-Private-Partnership und so neu ist das gar nicht: Der Landkreis Hof hat damit schon drei Schulbauprojekte in den vergangenen Jahren umsetzen können, führt die SPD-Fraktion aus. Kein genehmigter Haushalt, begrenztes Personal, viele kommunale Großprojekte auf einmal und die Zeit im Nacken: Die Sozialdemokraten finden, dass deshalb ein Umdenken gefordert ist. Mit dem PPP-Modell könnte sich die Stadt einen privaten Partner an Bord holen und so für Entlastung sorgen. Zum aktuellen Antrag der SPD-Fraktion gehören auch die Sportanlagen und das Schulschwimmbad: Hier gilt es mit Blick auf Fördermittel langfristig zu planen – auch weil sich durch die Ganztagsbetreuung eventuell ein anderer Bedarf ergibt. Insgesamt müsse die gesamte Planung um das Schulzentrum und dessen Sportstätten neu gedacht werden, um Bewegung in den Schulneubau oder jetzt eventuell doch wieder eine Sanierung zu bringen.