Ende September hat der Hofer Stadtrat einen Grundsatzbeschluss zum sogenannten Startchancen-Programm gefasst. Dabei können bis zu zehn Millionen Euro in die Schulen fließen. Die Stadt soll künftig dynamisch und flexibel entscheiden können, welche Maßnahmen konkret begünstigt werden. Darauf reagieren FAB und Freie im Stadtrat jetzt mit zwei Anträgen.
Die Stadtratsfraktion fordert eine bessere Planung für die Hofer Schulen. Sie beantragt eine aktuelle Schülerzahlprognose für die kommenden zehn Jahre und eine vollständige Übersicht über die vorhandenen Schulräume und den tatsächlichen Raumbedarf. Aus Sicht der Fraktion gibt es teils erhebliche Abweichungen zwischen den prognostizierten und den tatsächlichen Schülerzahlen. Außerdem ist für FAB und Freie unklar, ob die vorhandenen Räume optimal genutzt werden. Die Fraktion will damit teure Fehlplanungen vermeiden. Als Beispiel nennt sie die fast eine halbe Million Euro teure, ungeplante Containerlösung am Reinhart-Gymnasium. Die Stadtverwaltung soll deshalb ihre Berechnungsgrundlagen offenlegen und die Zahlen regelmäßig aktualisieren.
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