Wenn es im Alltag schnell gehen muss, greifen immer mehr Menschen in Deutschland zu Fertiggerichten. Rund zwei Millionen Tonnen wurden davon im Jahr 2024 hergestellt – das geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamts hervor. Besonders gefragt sind Nudelgerichte.
Trotz des wachsenden Angebots an Fertiggerichten verbringen die Menschen in Deutschland laut Bundesamt nicht weniger Zeit mit dem Kochen als früher. Im Schnitt sind es täglich 41 Minuten für die Zubereitung von Mahlzeiten und die damit verbundene Küchenarbeit.
Für den Kulmbacher Koch Jens Bauernfeind kommt es dabei auf die richtige Mischung an:
Gemüse ist ein wichtiger Baustein unserer Ernährung. Davon sollte man jeden Tag einen großen Teil zu sich nehmen. Und wenn man nicht immer die Zeit hat, alles frisch zuzubereiten, bin ich ein großer Verfechter davon, auch mal gefrorenes Gemüse zu verwenden.
Beim Kauf von Fertiggerichten rät Jens Bauernfeind, auf das Preis-Leistungs-Verhältnis zu achten. Günstige Produkte enthalten oft weniger hochwertige Zutaten als teurere Alternativen. Eine weitere Möglichkeit seien Angebote von lokalen Metzgereien, die inzwischen ebenfalls Fertiggerichte anbieten – und damit die regionale Wirtschaft vor Ort stärken, so Bauernfeind.