Im Prozess um gepanschten Diesel und 44 Millionen Euro Steuerschaden sind heute am Landgericht Hof die Plädoyers gehalten worden. Die Staatsanwaltschaft fordert für den Firmenchef aus Schwarzenbach an der Saale sieben Jahre und neun Monate Gefängnis. Die Verteidigung hält ihn wegen einer diagnostizierten fortschreitenden Demenz für nicht verhandlungsfähig und fordert die Einstellung des Verfahrens. Sollte das Gericht einem zweiten Gutachten folgen, nach dem der Angeklagte verhandlungsfähig ist, fordert die Verteidigung drei Jahre und drei Monate Haft. Das Urteil sollte noch heute Nachmittag fallen.