2027 könnten die Umbauarbeiten am Kulmbacher Schlachthof beginnen. Das hat Oberbürgermeister Lehmann laut Bayerische Rundschau jetzt bei einem Besuch des bayerischen Landwirtschaftsministers Rainer in Kulmbach deutlich gemacht.
Der Kulmbacher Schlachthof ist einer der letzten kleineren kommunal betriebenen Schlachthöfe in Bayern – mit den dazugehörigen Problemen. Er gehört erneuert und auf Stand gebracht – und das kostet Geld. Fördergelder sind schwierig, hat CSU-Bundestagsabgeordnete Zeulner beim Besuch im Schlachthof deutlich gemacht, da brauche es erst neue Regelungen durch die EU. Dass der Kulmbacher Schlachthof erhalten werden soll, ist aber erklärtes Ziel. Weil er einer der letzten ist, wo die oberfränkischen Landwirte ihre Tiere schlachten lassen können, damit gleichzeitig für kurze Wege sorgt und die Verbraucher hier regional versorgt.
Aktuell laufen wohl Genehmigungsverfahren. Nach den Worten Lehmanns schätzt die Verwaltung die Kosten für den Umbau als tragfähig ein.
Was fertig ist, aber nicht genutzt wird, ist nach wie vor die neue richtungsweisende Heliumbetäubungsanlage. Das Gas ist aktuell schlicht zu teuer und diese Art der Betäubung wird deshalb nach wie vor nicht genutzt.