Die Brauerei Scherdel stellt ihren Betrieb in Hof Ende des Jahres ein und verlagert ihre Produktion nach Neuensalz im Vogtland. Damit steht auch die Frage im Raum, was mit dem Schlappenbier für den Hofer Schlappentag passiert, das die Brauerei in den vergangenen Jahren gebraut hat. Die Privilegierte Scheiben-Schützen-Gesellschaft in Hof richtet den Schlappentag aus und sucht jetzt einen langfristigen Partner für die kommenden Jahre. Dafür hat sich die dann letzte verbliebene Brauerei in Hof, die Meinel-Bräu, beworben. Braumeisterin Monika Meinel:
Wir sind mit den privilegierten Schützen in Gesprächen und haben vor ein paar Wochen unsere Bewerbung für die Belieferung und die Mitveranstaltung des Hofer Schlappentages ab 2027 abgegeben. Als letzte Hofer Familienbrauerei und Handwerksbetrieb möchten wir gerne den Hofer Nationalfeiertag zukünftig mitgestalten.“
Die Schützen wollen ihre Entscheidung im Mai, noch vor dem Schlappentag, verkünden. Mit dem zukünftigen Partner sollen dann auch die Planungen für das Jubiläum „600 Jahre Schlappentag“ im Jahr 2032 starten.