Was passiert mit dem Herder-Gymnasium in Forchheim? Seit vielen Jahren wird dessen Sanierung geplant und heute hat sich einmal mehr der Bauausschuss des Landkreises mit dem Thema befasst. Denn: neuerdings steht nicht nur der A-Bau, sondern auch der B-Bau der Schule unter Denkmalschutz. Laut Landrat Hermann Ulm solle das aber kaum einen Unterschied an den Kosten der Sanierung ausmachen.
„Es sind halt mehrere Bauabschnitte. Das wichtigste ist mal der B-Bau, weil da auch die Heizung drängt. Dann das zweite ist ein Interimsbau, wo die Schüler während der Sanierung auch untergebracht werden können. Dann geht es darum, C&D-Bau, Fassade und Aufstockung mit anzugehen und den Abschluss bildet dann wirklich die Sanierung des historischen Altbaus, des A-Baus, des Herdergymnasiums, sodass dann sozusagen der gesamte Komplex fertig sein wird.“
Zum aktuellen Stand sagt Ulm gegenüber Radio Bamberg:
„Wir haben die Art und Weise der Sanierung des Herdergymnasiums im Bauschuss beschlossen für die weite Ausarbeitung der Planung. Es war ja noch im Raum gestanden, ob ein Neubau eventuell günstiger sein könnte, aber es hat sich jetzt gezeigt, auf jeden Fall die Sanierung vor Ort des historischen, schönen alten Herdergymnasiums ist die beste Lösung.“
Bis Herbst soll der Förderantrag für das Projekt stehen. Nächstes Jahr soll dann der Interimsbau beginnen. Fertig ist die Sanierung laut Plan im Jahr 2033. Sie soll rund 60 Millionen Euro kosten.