Sanierung des Forchheimer Rathauses landet im Schwarzbuch

09. Oktober 2024 , 12:24 Uhr

Die Kostenexplosion bei der Sanierung des historischen Rathauses in Forchheim hat auch die Aufmerksamkeit des Bund der Steuerzahler erregt. Die Folge: Forchheim hat einen Platz im diesjährigen Schwarzbuch mit den größten Steuerverschwendungen.

2018 war man noch von einer Kostenberechnung in Höhe von 17,5 Millionen Euro ausgegangen,  im Jahr 2019 war man für den geplanten Baufertigstellungszeitpunkt 2022 bei hochgerechneten Kosten in Höhe von 20,3 Millionen Euro angelangt. Und das war noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Planungsänderungen, Materialengpässe und -preissteigerungen und eine Risikovorsorge ließen die Kostenberechnung auf 44,7 Millionen Euro ansteigen.

Dazu kommt: die anvisierte Baufertigstellung im Jahr 2022 wird sich voraussichtlich bis Ende 2026 verzögern. Die Inbetriebnahme wird sich auf 2027 verschieben. Das anspruchsvolle und aufwendige Sanierungsprojekt wird wohl zum überwiegenden Teil aus staatlichen Mitteln bezuschusst werden. Hinsichtlich der Förderhöhe steht die Stadt Forchheim in laufenden Verhandlungen „mit zahlreichen Fördergeldgebern“. Aus Sicht der Steuerzahler sei es es aber unerheblich, aus welchem Topf die Gelder kommen. Steuergeld bleibt Steuergeld.

 

Das könnte Dich auch interessieren

02.04.2026 Entflohener Straftäter gefasst Erfolg für die Zielfahnder des Bayerisches Landeskriminalamts – Ein in Oberfranken geflohener Straftäter ist gefasst worden. Der 32-jährige Marokkaner war im Oktober bei einem Gruppenfreigang in Bayreuth entkommen. Nach intensiver Fahndung wurde der Mann im Februar in Barcelona festgenommen und im März zurück nach Deutschland gebracht. Dort kam er erst wieder ins Bezirkskrankenhaus Bayreuth und 02.04.2026 Füße waschen und Spinat: Woher kommt der Gründonnerstag? Wir stehen kurz vor einem langen Osterwochenende. Am Sonntag werden viele Kinder in der Region nach versteckten Eiern suchen, morgen gibt’s bei vielen Fisch zu essen und heute – am Gründonnerstag – kommt traditionell etwas Grünes, wie Spinat oder grüne Suppe, auf den Tisch. Woher der Gründonnerstag seinen Namen hat, weiß Heimatforscher Adrian Roßner: „Eigentlich 02.04.2026 Fachkräfte fehlen – Lücke wird immer größer In Oberfranken fehlen schon jetzt rund 20.000 Arbeitskräfte – und die Lage könnte sich weiter verschärfen. Laut Industrie- und Handelskammer könnten bis 2029 sogar über 30.000 Beschäftigte fehlen. Das hat Folgen: Schon heute kommt es zu längeren Wartezeiten – etwa beim Arzt, im Handwerk oder in der Gastronomie. Hauptgrund ist der demografische Wandel, heißt es 02.04.2026 Hallenbäder in der Region: Andere Öffnungszeiten über Ostern Die Feiertage nutzen viele gerne für einen Besuch im Schwimmbad. In der Region haben viele Hallenbäder auch über Ostern offen. Es gibt aber Ausnahmen. So bleibt das Hallenbad in Selb von Karfreitag bis Ostermontag komplett geschlossen, heißt es aus dem Rathaus. Das Hallenbad in Rehau hat nur an den Feiertagen zu. Das MAKBAD Hallenbad in