Im Januar hatte der Spielwarenhändler Rofu Kinderland Insolvenz in Eigenregie angemeldet. Jetzt gibt es ein Update zur Situation. Demnach hat Rofu einen Investor gefunden, der 77 Filialen weiterführen will – 27 Standorte allerdings nicht. Dazu zählt auch die Rofu-Filiale in Kulmbach. Bis Juli soll es einen Räumungsverkauf geben. Danach geht das Gebäude zurück an den Vermieter, heißt es in einer Pressemitteilung. Ein Sprecher erklärt: Man habe sich an die Kennzahlen gehalten – die Verkaufszahlen in Kulmbach seien zu niedrig. Rund 330 Mitarbeitern wird gekündigt, heißt es weiter. Mehr als drei Viertel davon sind Teilzeitkräfte und Aushilfen. Weitere Filialen von Rofu Kinderland in Oberfranken gibt es in Marktredwitz, Bayreuth und Coburg.