Der Spielwarenhändler Rofu Kinderland hat Insolvenz in Eigenregie angemeldet. Das wurde unserem Sender auf Nachfrage bestätigt. Die Eigenverwaltung ziele auf den langfristigen Erhalt des Unternehmens ab. Der Betrieb laufe vorerst regulär weiter, heißt es in übereinstimmendem Medienberichten. Es werde ein neuer Investor gesucht. Auch der Rofu in Kulmbach bleibe zunächst offen. Die Mitarbeiter sind trotzdem verunsichert, wie es weitergeht, wurde unserem Sender erklärt. Die Gehälter seien über das Insolvenzgeld für drei Monate gesichert. Rofu Kinderland hat 104 Filialen in sieben Bundesländern und knapp 2.000 Mitarbeiter. In Oberfranken gibt es neben Kulmbach Filialen in Bayreuth, Marktredwitz und Dörfles-Esbach bei Coburg.