Rezept erschlichen – Untersuchungshaft

05. Oktober 2023 , 17:42 Uhr

In Forchheim soll sich eine Frau mit einem gefälschten Arztbrief ein Betäubungsmittelrezept erschlichen haben. Wie die Polizei in Oberfranken aktuell mitteilt, handelt es sich um ein Fentanylpflaster. Ein Arzt selbst hatte den Schwindel bemerkt und die Polizei verständigt. Die Beamten warnten die Apotheken in Forchheim vor der Frau. Beim Einlösen des Rezeptes konnten Ermittler der Kriminalpolizei Bamberg die Dame festnehmen. Der Wirkstoff Fentanyl fällt unter das Betäubungsmittelgesetz und ist verschreibungspflichtig. Weil die Ermittler bei der Frau größere Mengen dieses Medikaments gefunden haben, sitzt sie jetzt in Untersuchungshaft.

 

Hier der Bericht der Polizei:

Erschlichenes Rezept eingelöst – Tatverdächtige in Haft

 

FORCHHEIM. Am Mittwochnachmittag soll sich eine Frau mit einem gefälschtem Arztbrief ein Rezept für Fentanylpflaster erschlichen haben. Wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und der Urkundenfälschung erließ ein Ermittlungsrichter am Donnerstag Haftbefehl.

 

Gegen 09.30 Uhr am Mittwochmorgen kam eine 31-Jährige in eine Forchheimer Arztpraxis. Ihr wird vorgeworfen, mit einem Brief um Ausstellung eines Rezeptes für Fentanylpflaster gebeten zu haben. Als der Arzt die Fälschung bemerkt hatte, verständigte er die Polizei. Die Beamten warnten die Apotheken in Forchheim vor. Beim Einlösen des Rezeptes konnten Ermittler der Kriminalpolizei Bamberg die Dame festnehmen. Der enthaltene Wirkstoff Fentanyl fällt unter das Betäubungsmittelgesetz und ist verschreibungspflichtig. Auf Grund der großen Menge an Pflastern wurde die 31-Jährige am Donnerstag einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg Haftbefehl gegen die Frau. Sie befindet sich seitdem in einer Justizvollzugsanstalt.

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