Rentendebatte: NGG Oberfranken fordert Verlässlichkeit

29. Oktober 2026 , 14:12 Uhr

In der Rentendebatte hat der Deutsche Gewerkschaftsbund seine Forderung nach einer Beibehaltung der abschlagsfreien Rente mit 63 bekräftigt. in dieselbe Kerbe schlägt jetzt auch die NGG, die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten in Oberfranken.
Sie macht deutlich, in den kommenden Jahren werden in den Landkreisen Kulmbach, Kronach und Lichtenfels jedes Jahr gut 1.000 Menschen in Rente gehen. Die geplante Rentenreform der Bundesregierung sorge bei vielen Beschäftigten kurz vor dem Ruhestand für Verunsicherung. Betroffen seien auch Arbeitnehmer in der Lebensmittelproduktion, Bäckereien, Kantinen und Restaurants im Landkreis Lichtenfels.
Die NGG warnt vor Renteneinbußen und lehnt eine weitere Anhebung des Renteneintrittsalters ab. Wer körperlich hart arbeite, könne nicht beliebig länger im Beruf bleiben, so Geschäftsführer Marcel Adelhardt.
Außerdem fordert die Gewerkschaft eine verlässliche gesetzliche Rente, ein an die Löhne gekoppeltes Rentenniveau und weniger Abhängigkeit von den Finanzmärkten.

Das könnte Dich auch interessieren

29.10.2026 Polizeibericht 29.10.2026 Mann löst größeren Polizeieinsatz aus SCHEßLITZ, LKR. BAMBERG. Nach einem Streit zwischen einem Ehepaar in einem Wohnhaus im Scheßlitzer Ortsteil Stübig kam es am Donnerstag zu einem größeren Polizeieinsatz. Gegen 10 Uhr meldete eine Frau über den Notruf, dass sich ihr 67-jähriger Mann alleine im gemeinsamen Haus befindet und es zuvor zu einem Streit kam. 29.10.2026 Oberfränkischer Kunststoffexperte in RKI-Kommission Der Bayreuther Umweltforscher Prof. Dr. Christian Laforsch ist in eine Kommission des Robert Koch-Instituts berufen worden. Das Gremium berät das RKI und das Umweltbundesamt zu Fragen rund um Umwelt und Gesundheit. Laforsch bringt seine Expertise zu Mikroplastik und den Auswirkungen von Kunststoffen auf Organismen und Ökosysteme ein. Die Berufung ist auch eine Anerkennung für die 29.10.2026 Zum 700. Stadtjubiläum: Modell der Wunsiedler Burg im Rathaus zu sehen Zum 700. Stadtjubiläum hat Wunsiedel ein ganz besonderes Geschenk bekommen: das detailgetreue Modell der ehemaligen Wunsiedler Burg. Heute ist nur noch ein Teil des Hauptturms zu sehen. Wer wissen will, wie die Burg ursprünglich mal ausgesehen haben muss, kann das künftig im Rathaus bestaunen. Geschaffen hat das Modell der verstorbene Goldschmiedemeister Hubertus Knie. Seine Kinder 29.10.2026 Mehr Geld für Bayerns Bezirke: Zuweisungen steigen um 210 Millionen Euro Mehr Geld für Bayerns Bezirke: Der Freistaat erhöht seine staatlichen Zuweisungen für 2027 um 210 Millionen Euro auf rund 1,53 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von 16 Prozent. Oberfrankens Bezirkstagspräsident Henry Schramm begrüßt die Einigung. Die zusätzlichen Mittel seien eine wichtige Unterstützung angesichts steigender Sozialausgaben, etwa für Menschen mit Behinderung und für die Pflege.