Die Kliniken, die aktuell noch zum Regiomed-Verbund gehören, sollen weiterhin medizinisch zusammenarbeiten. Wie die Neue Presse berichtet, fordern das die Direktoren der Häuser in einer gemeinsamen Erklärung, die dem Blatt vorliegt. Darin heißt es, dass der Klinikverbund trotz wirtschaftlicher Probleme für die Region heute so wertvoll wie nie zuvor sei. Die Verfasser weisen auf die anstehenden Reformen im Gesundheitswesen hin und sehen in den Verbundstrukturen u.a. erhebliche Wettbewerbsvorteile. Sie warnen davor, die medizinische Zusammenarbeit aufzugeben. Eine Konkurrenz zwischen den Häusern wäre nach ihrer Überzeugung weder wirtschaftlich noch für die Patienten sinnvoll. Wie berichtet, sollen die Kliniken des Verbunds ab dem kommenden Jahr wieder in Hand der kommunalen Träger sein.