Rechtsextreme Parolen auf der Erlanger Bergkirchweih: ein gesellschaftliches Phänomen?

28. Mai 2024 , 09:40 Uhr
Nachdem das Video mit rassistischen Gesängen in einem Sylter Club viral gegangen ist, soll es am Wochenende auch auf der Erlanger Bergkirchweih „Ausländer raus“-Rufe gegeben haben. Einige Experten schließen aus diesen Vorfällen, dass sich rechtsextreme Inhalte in der Gesellschaft immer weiter normalisieren.
Soziologin Verena Benoit von der Uni Bamberg:
Dahinter steckt ein relativ einfaches Phänomen: je häufiger etwas auftritt oder man etwas mitbekommt, desto akzeptabler und alltäglicher wirkt es. Dadurch steigt im Durchschnitt die Akzeptanz für vormalig inakzeptables Verhalten und die eigene Hemmschwelle bei einigen Personen sinkt.
Wer auf einer Kerwa oder einem Fest mitbekommt, dass Gäste rassistische Parolen brüllen, sollte im Zweifel die Polizei verständigen. Selbst einzugreifen rät die Polizei nur dann, wenn es keine grundlegend aggressive Stimmung in der Gruppe gibt.

Das könnte Dich auch interessieren

05.10.2026 87-jährige Frau in Bayreuth vermisst Seit 14 Uhr ist die 87-jährige Gilberte DANNER vermisst. Sie hielt sich zuletzt in der Himmelkronstraße am Ortseingang von Bayreuth auf. Dort wollte sie im Mainauenpark einkaufen. Es ist nicht auszuschließen, dass sie in Richtung Heinersreuth oder eine andere Richtung lief, da sie nicht ortskundig ist. Sie ist gut zu Fuß unterwegs jedoch orientierungslos. Es 05.10.2026 Ein Jahr ins Ausland: Erzbistum Bamberg sucht Freiwillige Wer sich 2027 für ein Jahr im Ausland engagieren möchte, kann sich jetzt für einen Weltfreiwilligendienst des Erzbistums Bamberg bewerben. Gesucht werden 18- bis 28-Jährige für Einsätze in Peru, Bolivien, Indien, Tansania und Senegal – zum Beispiel in Schulen, Krankenhäusern oder Jugendzentren. Bewerbungen sind noch bis zum 31. Januar möglich. Das Jahr wird vom Bund 05.10.2026 Nach Fischsterben Ende August: Runder Tisch zur Zukunft der Kieswäsch Wie geht es mit der Kulmbacher Kieswäsch nach dem Fischsterben weiter? Damit hat sich jetzt ein Runder Tisch im Kulmbacher Rathaus beschäftigt. Eingeladen hatte Oberbürgermeister Dr. Ralf Hartnack. Es habe heute nicht den Anspruch gegeben, für jede Frage sofort eine fertige Antwort zu finden, so der OB. Nach dem Fischsterben Ende August ging es vor 05.10.2026 Bus- und Bahnfahren ab Januar 2027 teurer Bus- und Bahnfahren im Verkehrsverbund Großraum Nürnberg wird ab Januar teurer. Zu dem gehört auch die Mainwelle-Region. Zum Jahreswechsel steigen die Preise für die VGN-Tickets durchschnittlich um 5,86 Prozent. Als Gründe nennt der VGN unter anderem höhere Personalkosten und steigende Kosten für Schienenwege, Stationen und Fahrzeuge. Unverändert bleibt das 365-Euro-Ticket für Schülerinnen, Schüler und Auszubildende.