Reaktion auf Deepfakes: Identitätsmissbrauch muss strafbar sein

26. März 2026 , 07:23 Uhr

Sogenannte Deepfakes sind längst kein Randphänomen mehr – das sagt auch die Bayreuther Bundestagsabgeordnete Silke Launert. In der aktuelle Debatte um Moderatorin Collien Fernandes warnt die Politikerin: Mit täuschend echten Fake-Videos werde gezielt Identitätsmissbrauch betrieben oder die öffentliche Meinung manipuliert.

Es nimmt seit Jahren zu, dass Bilder, wo man Frauen manipuliert, sozusagen technisch-digital in Videos, in Pornos reindreht oder auch um Konkurrentinnen auszuschalten, andere Frauen schlecht zu machen. Alle möglichen Leute sehen das und denken vielleicht am Anfang, dass Sie es sind. Jede Frau soll selbst entscheiden können, wann sie sich wem wie zeigt und nicht KI-gesteuerte Imitate im Netz finden.

Bundesjustizministerin Hubig will dazu in Kürze einen Gesetzentwurf vorlegen. Darin vorgesehen sind bis zu zwei Jahre Haft für Deepfakes und stärkere Persönlichkeitsrechte.
Dabei geht es der Ministerin nicht nur um Deep-Fake-Pornos sondern um Identitätsmissbrauch allgemein. Zum Beispiel wenn ein bekannter Mediziner scheinbar Medikamente empfiehlt, oder Echtzeit-Deepfakes in Videokonferenzen, die bei Betrug gegen Firmen eingesetzt werden.

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