Ein georgischer Gastkämpfer hat den Hofer Judoka Timo Cavelius in der Bundesliga krankenhausreif geprügelt und seinen Ausraster zuletzt gerechtfertigt. Darauf reagiert der Deutsche Judo-Bund jetzt mit deutlichen Worten: Er sei fassungslos über das Statement des Georgiers und auch über die Zusprüche und Befürwortungen, die teilweise auch von angesehenen internationalen Judo-Stars kommen. Der Georgier hatte Cavelius ehrverletzendes Verhalten ihm gegenüber vorgeworfen, was das Fass zum Überlaufen gebracht haben soll. Der Deutsche Judo-Bund stellt klar: Eine Relativierung oder gar Verteidigung dieser schwerwiegenden Körperverletzung sei für ihn nicht tolerierbar und mit den Grundprinzipien des Sports unvereinbar. Cavelius hatte sich durch die Attacke den Kiefer gebrochen. Er muss nun zehn bis zwölf Wochen aussetzen und verpasst die WM.