Der Prozess gegen einen früheren Bundespolizisten wegen mutmaßlich betrügerischen Autohandels muss vor dem Landgericht Coburg neu aufgerollt werden. Das berichtet die Neue Presse. Der Mann soll nebenberuflich Autos verkauft haben, auf die Kunden teils vergeblich warteten. Insgesamt geht es laut Anklage um eine Schadenssumme von über 970.000 Euro, rund 207.000 Euro sollen wiedergutgemacht worden sein. Verhandelt werden mehrere Anklagen, unter anderem wegen Betrugs und Körperverletzung. Ein erstes Urteil über viereinhalb Jahre Gefängnis hatte der Bundesgerichtshof wegen Verfahrensfehlern aufgehoben. Zum Auftakt ging es auch um die mögliche Befangenheit einer Schöffin. Darüber will das Gericht bis Freitag entscheiden. Bislang sind sieben Prozesstage angesetzt.