Der Prozess um mutmaßlichen Dieselbetrug am Landgericht Hof geht dem Ende entgegen. Seit Anfang des Jahres läuft er, heute haben die Beteiligten ihre Plädoyers gehalten. Das Urteil spricht das Gericht voraussichtlich am 15. Juli. Einer, auf den die Region besonders schaut, ist davon allerdings ausgenommen: der Mineralölhändler aus Schwarzenbach an der Saale, dessen Firma mittlerweile insolvent ist. Wie die Frankenpost berichtet, haben seine Verteidiger beantragt, den Angeklagten nochmal medizinisch zu begutachten. Sie halten ihn wegen seiner Demenz mittlerweile für verhandlungsunfähig. Der Unternehmer wird deshalb vom Verfahren abgetrennt. Wie und ob es für ihn weitergeht, entscheidet sich im August. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Steuerhehlerei vor. Es geht um 90 einhalb Millionen Liter Kraftstoff und 44 Millionen Euro Steuerschaden.