Bei Bosch sind für Montag (21.9.) bundesweite Protestaktionen geplant – auch am Standort Bamberg. Der Gesamtbetriebsrat der Mobility-Sparte will damit auf die schwierige Lage der deutschen Autoindustrie aufmerksam machen. Die Arbeitnehmervertretung fordert stärkere deutsche und europäische Standorte, klarere „Made in EU“-Regeln und bessere Wettbewerbsbedingungen gegenüber China und den USA. In Bamberg sollen sich die Beschäftigten mit Aktionen an den Werkstoren beteiligen. Dort arbeiten aktuell noch rund 6.000 Menschen. Der Betriebsrat warnt davor, dass ohne Veränderungen weitere industrielle Kernkompetenzen verloren gehen könnten.
red