Am Klinikum Bayreuth war Freitag (12.6.) Protest angesagt – gegen das geplante GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz. Zwischen 11 und 13 Uhr war der Eingangsbereich des Krankenhauses symbolisch mit Absperrbändern verschlossen – der Zugang aber trotzdem möglich. Das Gesetz, das aktuell im Bundestag diskutiert wird, würde das Klinikum nach eigenen Angaben mehr als 70 Millionen Euro kosten. Im Fall einer Reform müssten die Kommunen als Träger diese Kosten stemmen – zu Lasten der Gesundheitsversorgung der Region, so Oberbürgermeister Andreas Zippel.
Das führt bei uns Kommunen natürlich zu einer ziemlich großen Wut, weil wir zu unserem Klinikum stehen, weil wir natürlich diese medizinische, großartige Versorgung weiterführen wollen. Aber dann müssten wir auch noch mehr reinbezahlen und das geht natürlich auf Kosten von anderen Maßnahmen, Schulsanierungen, Kitas – und das ist nicht gut.
Ähnliche Proteste wie am Klinikum Bayreuth hat es heute in ganz Süddeutschland gegeben.
kf