Der Bamberger Stadtteil Gereuth hat gezeigt, wie viel Energie in einem Viertel steckt, wenn Menschen zusammenkommen. Beim Format „Rap meets Gereuth“ war der deutsch-amerikanische Hip-Hop-Künstler JUST1CE (Danny Ray J.) zu Gast. Laut seinem Künstlerprofil steht er für US-geprägtes Storytelling und internationale Bühnenerfahrung.
Die Idee für den Besuch kam von Lisa Brown, die sich seit Jahren für den Stadtteil und die Menschen vor Ort engagiert. Ihr Ziel: Gereuth einmal bewusst positiv ins Rampenlicht rücken und zeigen, was im Viertel möglich ist, wenn Engagement auf Kultur trifft. 
„Mir war es wichtig, zu zeigen, die Gareuth ist mehr als ein Klischee. Hier leben tolle Menschen, hier gibt es Zusammenhalt und Ideen. Dass mit Justice ein prominenter Rapper zu uns gekommen ist, hat Aufmerksamkeit gebracht. Aber noch viel wichtiger war das Gefühl vor Ort. Wir können was bewegen, wenn wir zusammenhalten. Danke an alle, die mitgemacht haben und dies auf jeden Fall auch ermöglicht haben.“
Vor Ort ging es nicht um große Show, sondern um echte Begegnungen, Gespräche und Aufnahmen für Social Media. Mit dabei waren unter anderem junge Leute aus dem Stadtteil. Der Nachmittag knüpfte damit auch an die Arbeit und Angebote an, die es im Quartier bereits gibt, etwa rund um das Bürgerhaus Gereuth und das Stadtteilmanagement.