Übers Wochenende hat der Fahrgastverband PRO BAHN in Hof getagt. Für PRO BAHN der perfekte Standort, denn: Der Verband sieht die Saalestadt als Bahnknotenpunkt, der deutlich besser angebunden und ausgebaut sein müsste. Der Bahnhof müsse demnach wieder in altem Glanz erstrahlen. Auch eine Resolution haben die Teilnehmer am Wochenende auf den Weg gebracht:
„Wir haben uns in einer Resolution klar dafür ausgesprochen, dass wir allgemein bundesdeutsch die Elektrifizierungslücken schließen müssen. Und insbesondere für die Franken-Sachsen-Magistrale, weil die wirklich eine Extrembeispiel ist, wo man mit einem Projekt sehr viel Nutzen für sehr viele Menschen generieren könnte.“
So der Vorsitzende Lukas Iffländer nach dem Kongress. Hof braucht eine Anbindung an den Fern- und Nahverkehr Richtung Norden und Süden, sagt er – ohne, dass die Fahrgäste unbedingt am Hofer Bahnhof umsteigen müssen. PRO BAHN hat außerdem Fahrgastpreise für diejenigen vergeben, die sich für Bahnthemen engagieren. Unter anderem haben das Egronet und das Bayerisch-Sächsische Städtenetz Auszeichnungen erhalten. Einen Landespreis gab’s zudem für das Betriebswerk der Bahn in Hof:
„…weil wir hier wirklich eine mustergültige Werksstatt einerseits haben, auch der einzige Standort der das Thema Neigetechnik wirklich beherrscht, der eine extreme Zuverlässigkeit vorweisen kann. Und was uns sehr wichtig ist: Der Standort, der Standortleiter, die gehen aktiv auf uns als Fahrgastverband zu, auf die Fragen vor der Betriebsaufnahme. Was können wir noch besser machen? Das heißt, da müssen wir uns gar nicht beschweren, weil unsere Kritik wird vorher schon mit aufgenommen.“
so der PRO BAHN-Vorsitzende Lukas Iffländer.